Universelles Wissen

 

Rufen wir uns doch zunächst noch einmal den Inhalt der Startseite in Erinnerung. Dort hatte ich ja geschrieben, dass ALLES aus derselben Ur-Suppe stammt und somit auch ALLES im Universum enthalten ist. Da dies ja nicht nur die materielle Ebene betrifft, sondern alle Ebenen, gilt dies natürlich auch für die „Geistige“.

Ich möchte hier nun wieder einen sehr einfachen aber anschaulichen Vergleich anstellen und das Universum, bezogen auf das „(Ur)Wissen“ bzw. die „Informationen“, mit einer Schallplatte, einer DVD oder einer Festplatte vergleichen. Egal welchen Begriff wir in der heutigen Zeit hierfür einsetzen – das komplette „Wissen“, welches im Universum existiert, ist auf diesem „Datenträger“ gespeichert. All dieses Wissen war somit schon IMMER da, ist IMMER da und wird IMMER da sein.

Vergleichbar zum „Informationsträger“ (Uni-versum), ist der Mensch der Plattenspieler, also das „Abspielgerät oder Abtaster“. So wie wir zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Lied hören können / wollen, so obliegt es uns auch, WANN wir Zugang zu bestimmten Informationen finden (Schiffsschraube, Raketenbau, Homöopathie usw.), bzw. auch bereit sind, einen bestimmten Aspekt erleben oder erfahren zu wollen. Jeder Mensch sucht sich also zu seinem gewollten (oder auch „ungewollten“, vgl. Schicksal) Zeitpunkt, den Teil / das Wissen raus, was er erfahren, erleben oder „er-finden“ will / möchte.

Manchmal hören wir einen Text, eine Geschichte oder eine Aussage und können aber mit dieser Information nichts anfangen (z.B. in der Partnerschaft). Wir nicken vielleicht noch zustimmend, und damit hat es sich auch schon 😉
Das andere Mal aber, lesen wir vielleicht ein Buch oder einen Ausschnitt und sagen daraufhin, ha, ja – ja – ja, ja genau, genau so ist es, so hab ich´s selber schon immer gesagt oder gefühlt. >> Wenn ich ein Buch schreiben würde, dann hätte ich es genauso geschrieben <<
Wer kennt also solche Momente nicht? Was hierbei stattfindet, ist eine Re-sonanz (lat. resonare, „widerhallen, ertönen“; vgl. Per-son(a r) – „durch-klingen / -schwingen“), also ein „Gleichschwingen“ auf etwas. D.h., wir sehen oder hören etwas, womit wir schon mal in Kontakt getreten sind. Hierzu ein Zitat von Goethe:

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
die Sonne könnt es nie erblicken;
Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
wie könnt uns Göttliches entzücken?

Was ich noch zusammenfassend sagen möchte, ist, dass uns ALLEN, bzw. JEDEM EINZELNEN das gesamte „Wissen“ für IMMER und EWIG zu JEDER Zeit zur Verfügung steht (ähnliches dazu, kann man auch nachlesen bei Rupert Sheldrake – Morphogenetische Felder, s. „Literaturempfehlungen“). Ein Mensch kann somit NIEMALS das „(Ur)Wissen“ bzw. ein Teil-Wissen (für Erfindungen, Buchschreiben, Liedertexten usw.) für sich alleine pachten, in Anspruch nehmen, oder ein Recht darauf ausüben.

Für mich, ist somit der heutige rechtliche Kampf um die so genannten Urheberrechte oder Streits um Patente völlig unsinnig, überflüssig und falsch! Das Einzige, auf was man ein „(Bezahl)Recht“ ausüben könnte / kann, ist auf die Arbeit(szeit) die dahinter steckt. So, wie ich hier die ganzen Texte schreibe und reinstelle, könnte ich bestenfalls für meine Arbeit etwas verlangen, aber nicht auf das „Wissen“ selbst, oder auf das so genannte „geistige Eigentum“ welches mir „ein- oder zu-fiel“.
Denn wie gesagt, das Wissen selbst ist immer da und es kommt halt nur drauf an, zu welchem Zeitpunkt, jemand Zugang oder Zugriff zu einem bestimmten Wissensbereich findet. Ich bin mir auch sicher, dass sich in diesen Texten, der ein oder andere wieder findet – ich habe es aber so, in dieser Form niedergeschrieben! 😉

Wir könnten somit (weltweit) gemeinsam wesentlich effektiver „arbeiten“ und mehr er-schaffen (leichter und ohne Druck), wenn wir den „einzelnen“ Machtanspruch und die persönlichen Grenzen fallen lassen würden (vgl. z.B. Gentechnik, die wir nicht bräuchten). Da dann ebenso das Konkurrenzdenken / -handeln wegfiele, würden auch die ständigen „Angst- & Neidgefühle“ ausbleiben. Es ginge uns hierdurch nicht nur gesundheitlich deutlich besser, sondern auch die „Arbeit“ müsste evtl. nicht mehr als Arbeit empfunden werden. Wir könnten also insgesamt lockerer und spielerischer miteinander umgehen. In diesem Sinne – „Wir ALLE sind Eins“ und „Alles liegt in uns“.
 
 
Nach oben